Häufige Fragen zu Buchhaltungsdiensten

Lieber mehr Zeit damit verbringen, Geld zu verdienen als mit der Buchhaltung und Dokumentation des Unternehmens! Das ist der Wunsch nicht weniger Selbstständiger und Kleinunternehmer, aber auch größerer Betriebe.

Diesen Wunsch haben einige Buchhaltungsspezialisten erhört und stellen Online-Software zur Verfügung, die dir viel Mühe abnehmen soll. Doch sind diese Programme ihr Geld wirklich wert? Sind sie so einfach und intuitiv zu bedienen wie oft versprochen? Und was musst du beachten, wenn du deine Buchhaltung auf die Erledigung durch diese Online-Dienste umstellst?

Lies es nach, in unseren BuchhaltungsChecker-FAQ!

Wie sicher ist es, meine Buchhaltung online zu erledigen?

Die meisten Anbieter speichern deine Daten nicht online, sondern nutzen das Internet nur zur Übertragung. Deine Daten werden auf die Server der Anbieter geladen und lagern dort mitunter sicherer als bei dir zu Hause. Einige Anbieter nutzen aber auch Cloud-Service. Wenn dir das zu unsicher ist, nimm das als ein Kriterium in deiner Entscheidungsfindung für oder gegen einen der Anbieter.

Erleichtern die Dienste die Buchhaltung wirklich?

Ein großer Teil der Buchhaltung ist das Einlesen von Belegen und deren korrekte Zuordnung und Buchung. Genau da setzen die Dienste an: Sie alle bieten eine automatische Belegerfassung. Manche von ihnen machen das gar zu ihrem Kerngeschäft, haben zwar weitere Features im Angebot, konzentrieren sich aber auf Hilfe bei dieser zeitraubenden Arbeit. Um den Prozess zu automatisieren, musst du allerdings eine kleine Weile durchhalten und anfangs mitunter nachkorrigieren. Ähnlich Spamschutz-Programmen, die erst lernen müssen, was Spam ist und was doch nicht, müssen die Buchhaltungsdienste lernen, welche Art Beleg zu welchen Buchungskonto gehört, etc. Doch ist das einmal gelernt, kommst du dem Ideal recht nahe: Beleg einscannen, an die Software schicken – und diese erledigt den Rest.

Kann ich gleich meine gesamte Steuererklärung mit den Buchhaltungssoftwares machen?

Ob die von dir gewählte Software auch gleich deine Steuerberatung macht, hängt von der Software ab, mitunter auch von dem Preismodell, für das du dich entscheidest, sowie eventuellen Zusatzoptionen. Die meisten Programme können deine Daten zumindest so ausgeben, dass du sie an Steuerberater & Co weiterleiten und dieser sie problemlos verarbeiten kann. Manche Online-Buchhaltungsprogramme haben auch die Option, deinem Steuerberater einen kostenfreien eigenen Zugang zu deinen Online-Daten zu geben.

Was ist UstVA? Und EüR? GuV? Was davon brauche ich?

Wenn dir einige der Begriffe UStVA, EüR und GuV nichts sagen, liegt das vielleicht einfach daran, dass du dieses spezielle Kürzel in deiner Buchhaltungswelt (bisher) nicht brauchst. Nur Leute, die Umsatzsteuer zahlen, müssen eine UstVA (Umsatzsteuervoranmeldung) machen. Leute, die das nicht tun müssen, rechnen stattdessen per EüR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung) mit dem Finanzamt ab. Und GuV? Mach dich schlau – die Online-Buchhaltungsdienste, die wir hier vorstellen, haben umfangreiche Hilfeseiten. Klick dich durch und krieg so gleich ein Gefühl dafür, welcher Anbieter am ehesten in der Lage ist, dir unklare Fragen zu beantworten. Denn unklare Fragen werden immer wieder auftauchen – da ist es gut zu wissen, wie der Buchhaltungsservice deiner Wahl damit umgeht.

Bekomme ich einen persönlichen Ansprechpartner?

Ob du einen persönlichen Ansprechpartner bekommst, hängt vom Anbieter ab, für den du dich entscheidest. Bei den meisten steht dir zumindest eine Hotline zur Verfügung, die jedoch nicht immer auf ausführliche Antworten auf komplizierte Steuerfragen geeicht ist. Informier dich im Vorfeld – nichts ist schlimmer, als viel Zeit damit verbracht zu haben, dich an ein neues System zu gewöhnen, um dann zu merken, dass dir ein essentieller Teil fehlt. Ist dir ein Finanzbuchhalter oder ähnlicher, kompetenter Ansprechpartner wichtig, am liebsten rund um die Uhr, mach das zu deinem Auswahlkriterium.

Wie teuer sind die Buchhaltungs-Anbieter?

Mitunter kannst du den Online-Buchhaltungsservice kostenfrei nutzen, hast dann aber nur eingeschränkte Optionen. Vielleicht reicht dir das schon, denn nicht Alle wollen Alles aus der Hand geben. Schon nicht mehr selbst die Mehrwertsteuer aus sämtlichen Belegen herausrechnen zu müssen, erspart eine Unmenge Zeit und Energie. Ist dir ein umfassendes Hilfeprogramm aber doch lieber als eine abgespeckte Version, geht es bei knapp 10 Euro pro Monat los, bis über 400 Euro. Für diesen Preis kriegst du aber Einiges geboten und kannst wortwörtlich tausende Belege und Buchungen automatisch erfassen lassen bzw. – je nach Anbieter – ein Unternehmen mit Millionenumsatz verwalten. Es liegt an dir bzw. deinen Anforderungen. Schau am besten, welche Aufgaben du gerne abgeben willst, und wie viel Geld dir die Zeitersparnis wert ist. So findest du den passenden Anbieter bestimmt.